Schlagwort: Piccola Loona

Piccola Loona goes YouTube …. What the fuck…

WHAT…..

hab ich ernsthaft gerade meinem Blogpost diesen Titel verliehen?

Ich kann es selbst noch gar nicht glauben und stehe gefühlt kurz vor einem kleinen Nervenzusammenbruch.

Schon sehr sehr lange keimte die Idee in mir Videos für dich zu machen, dich immer mal mitzunehmen, Hinter die Kulissen zu entführen und dir das ein oder andere Event aus anderer, aus bewegter Perspektive zu zeigen.
Fast zwei Jahre habe ich jetzt gebraucht, meine Angst vor diesem Schritt zu überwinden und aus einer kleinen Idee ein wirkliches Projekt werden zu lassen. PUHHH….

So lange habe ich mit mir gerungen, war unsicher, habe an mir gezweifelt und war mir nicht klar, ob das ein wirklich gut überlegter Schritt ist.

Bevor du jetzt vielleicht total geschockt und mit dem Gedanken „Boaahhh neee jetzt macht die auch einen auf YouTuber“ mir und meinem Blog den Rücken kehren willst, lass mich dir kurz erklären, was hinter meinem Projekt steht, was ich vorhabe und wohin ich dich mitnehmen werde.

Wenn du auf meinem Blog regelmäßig zugegen bist, hier intensiver mitliest, dann wirst du wissen, dass ich zum Einen meine Blogserie „Support Your Local Heroes“seit Januar habe und zum anderen auch immer mal auf verschiedenen Blogger- oder Fashionevents zugegen bin (hier, hier und hier) .

Beides ist nicht immer sinnvoll nur in Bildern festzuhalten.
Die Atmosphäre geht verloren, ein Bericht wird manchmal viel zu lang, will man all die schönen Fakten aufzählen und so ein Event oder cooler Ort wirkt auf Bildern eben auch nur noch halb so interessant.

Um dir aber diese wunderschönen Eindrücke auch angemessen vermitteln zu können, habe ich mich in letzter Zeit immer wieder daran gemacht, mal keine Fotos, sondern Videos zu machen.


Was wirst du auf meinem Youtube Kanal also sehen? 

– Ich nehme dich mit zu Veranstaltungen und gebe dir Einblicke hinter die Kulissen von Blogger Events, Parties und Fashion.

– Ich zeige dir Berlin von seiner schönsten Seite.
Berlin mal nicht als Touri erleben? Die Ecken sehen, an denen die Einheimischen sich wohlfühlen und wo man sich als Hauptstädter entspannt und Spaß hat?
Genau die möchte ich dir zeigen.

– Outfits!
Ich möchte dir auch einige Outfits hin und wieder im bewegtem Bild präsentieren, denn manchmal sind gewisse Schnitte und Formen eine echte Herausforderung, dich auf Bildern nicht völlig unvorteilhaft erscheinen zu lassen.
Ein falscher Winkel und schon zaubert dir das schöne Teil 10kg mehr auf die Hüften.
Um dir aber neue Ebooks, kleine Shopping-Highlights oder meine DIY Mode perfekt zu zeigen, soll zukünftig auch hier das ein oder andere Video helfen.

– Ich zeige dir, wie das Blogger-Leben manchmal so läuft.
Wie entstehen Ideen? Wie lange braucht es von der Idee zum fertigen Beitrag? Was macht ein Blogger eigentlich sonst so?
Hier darf ein bisschen Humor und Ironie auch nicht fehlen. 😉

– DIY Tutorials
Sofern es in der Umsetzung möglich ist und es sich ergibt, wird es hin und wieder vielleicht auch mal ein DIY geben. Das ist als One-Woman-Show allerdings auch nicht so einfach, also bitte gehe nicht davon aus, dass dies Hauptbestandteil wird.

Was wirst du auf meinem Kanal nicht sehen?

– Familie!
Wie du sicher schon bemerkt hast, hat sich Loonas in den letzten Monaten mehr und mehr von meinen Social Media Kanälen zurückgezogen.
Ich will nicht ausschließen, dass man sie nie sieht und sie ab und an mal kurz durchs Bild tänzelt, aber Loona wird kein Hauptthema meiner Videos.
Das Kind wird groß und trifft mittlerweile ganz gut ihre eigenen Entscheidungen, deshalb ist und bleibt unser Familienleben privat.
Kleine gesichterlose Einblicke bekommst du auf Instagram HIER trotzdem noch von mir 😉

– Beauty-Tutorials
Es ist nicht 100% ausgeschlossen, dass sich auch mal ein Beautyvideo verirrt, aber es sind keine Beauty-Hauls oder Make-up Tutorials geplant.
Dafür gibt es andere ganz wundervolle Kanäle auf YouTube.

– HAULS, Challenges, Klatsch & Tratsch oder andere Erzähl-Videos. 
Ich möchte mich nicht vor die Kamera zum Plauderstündchen mit dir setzen.
Ich habe zwar bereits einige Tutorials mit Dawanda gedreht, allerdings bin ich nicht der Typ, der sich vor die Kamera setzt und drauf los plappert.
Ich kann das nicht, ich mag das nicht und möchte das nicht!
Sollte es irgendwann mal ein ganz ganz wichtiges Thema geben, was mir am Herzen liegt, worüber ich reden MUSS, wird das die Ausnahme bleiben.


– Nähvideos
Das erstellen von Nähtutorials ist ein ziemlich komplexes Ding und bedarf einiges an Technik und räumlichen Gegebenheiten für eine vernünftige Umsetzung.
Diese habe ich aktuell nicht und möchte sie mir auch nicht vornehmen.
Sicher wird es in der Zukunft auch mal wieder ein paar Tutorial Videos mit mir und Dawanda geben, die ich dir stattdessen präsentieren kann.
Einige Videos von mir findest du bereits HIER.

So …. Jetzt hast du einen groben Überblick von dem, was in meinem Kopf und aktuell schon auf meinem Macbook an Videomaterial rum schwirrt.

Was da jetzt wirklich entsteht und wohin die Reise geht, das haben wir zusammen in der Hand.
Dein Feedback ist für mich wichtig und ich bin sehr gespannt, wie du meine Ideen findest.

YouTube soll für mich nichts ersetzen, sondern nur ein wundervolles Medium bilden, mit dem ich meine Blogbeiträge ergänzen kann, mit sich das ein oder andere für dich besser zusammenfassen lässt.

Es soll Spaß machen, mir und dir gleichermaßen.

Ich bin sehr sehr gespannt und freue mich auf diese Reise mit dir und ich hoffe natürlich, dass du Lust hast, meinen Kanal zu abonnieren und mir immer mal Feedback dazulassen.
PICCOLA LOONA AUF YOUTUBE 

Bitte sei nachsichtig mit mir. Ich übe noch und muss noch viel lernen und verbessern.
Auf deine Tipps und Anregungen in sachlicher Form freue ich mich aber total. 😉

Mein erstes Video wird heute Abend für dich als Eventbericht online gehen und ich nehme dich mit zur Sommerparty von Dawanda auf der ich letzte Woche in der Snuggery war.

Wenn du magst, kannst du dir vorab schon mal einen kleinen Bericht davon auf dem Dawanda Blog durchlesen und wir sehen uns dann heute Abend zum Video wieder hier bei mir. . .

Bis später und einen wundervollen Tag für dich

DEINE P L

Sieg über den Chiffon

Hallo

Kennt du diese Projekte, die dich um den Verstand bringen und bei denen du am liebsten alles in die Tonne schmeißen möchtest vor lauter Wut?
Die Bluse, um die es heute geht, war so ein Projekt. Ein Kampf.
Ein Kampf auf Leben und Tod. Also gefühlt.
Die Bluse oder ich, nur einer von uns würde über den anderen siegen.
Nachdem bereits die Knopfsuche im passenden Farbton zum Chiffonstoff mein Projekt fast zum Scheitern brachte, war der Ärger beim Nähen quasi vorprogrammiert.

Stunde um Stunde habe ich damit zugebracht die Bluse zurecht zu tüffteln.
Ich dachte, meine Angst vor Chiffon hätte ich Dank der erfolgreich beendeten Projekte überwunden und ich wäre gewappnet für mehr. Doch diese Bluse hat mir alles abverlangt, was ich bisher über das Nähen gelernt hatte.

Schnitterstellung, Zuschnitt, Nahtzugaben, exakte gerade Nähte, die
dicht beieinander verlaufen und das alles mit einem so zarten Stoff, bei
dem man meint, man hätte einen Hauch von nichts in der
Hand.
Normalerweise zähle ich nicht mehr zu den Nachtschwärmern an der
Nähmaschine, doch dieses Projekt verfolgte mich über Tage hinweg immer
wieder bis tief in die Nachtstunden.
Völlig in meine Arbeit
versunken saß ich dann an meinem großen Nähtisch vor meinen
Maschinen, die nachts noch viel lauter zu rattern scheinen, als am Tage.
Zumindestens schüttelt es mich direkt wieder, wenn ich an das Hämmern des Transporteurs und der einstechenden Nadel denke.
Vielleicht war es aber auch einfach meine Müdigkeit, die alles zu einer unangenehmen Geräuschkulisse vereinte.

Es  wurde gezeichnet, angepasst, zugeschnitten, zusammengeheftet,
versäubert, genäht, festgestellt dass man nicht gerade geworden ist und
somit alles wieder aufgetrennt.
Nicht gerade prickelnd bei Chiffon.
Drei Anläufe hat es gebraucht, bis die Bluse so wurde, wie du sie jetzt hier siehst.
Der erste ging völlig daneben:
Der
Halsauschnitt zu weit, die Puffärmel eher ein Desaster,da sie nicht
gleichmäig saßen und das „puffige“ eher knitterig aussah,  die Biesen
weder gerade noch parallel verliefen und an den Seitennähten wellte sich
alles. Da saß ich nun völlig frustriert und mit den Händen vor meinem
Gesicht gefaltet, als wolle ich ´Kuckuck` mit Loona spielen.
Aufgeben oder weitermachen???

Version zwei folgte am nächsten Tag. Zuerst war die Schnittänderung dran und ich habe mich in der Grundversion auf den Schnitt Marla von Kreativlabor Berlin gestützt, da hier die Passform im wesentlichen stimmt und habe dann „nur“ noch alles nach meinen Wünschen angepasst.
Angefangen von der versteckten durchgehenden Knopfleiste, über die Biesen und den engeren Halsausschnitt.

Die größte Hürde waren die Biesen und diese auch der Grund für die misslungene Nummer 2.
Ich habe so oft aufgetrennt, bis der feine zartrosane Alptraum nur noch durchlöchert war und sie nach Mottenfraß aussah, noch bevor sie wirklich fertig war.

Zu meiner seelischen Beruhigung lief im Hintergrund Edith Piaf. Ohne sie hätte ich es nicht überlebt. Ich schwöre.
Ich
hatte das Gefühl, dass diese französischen Chansons perfekt zu meiner
Bluse passen würden und so trällerte ich beim Nähen leise „nooooooo je
ne rien…. noooo je ne regrette rien…“. Ziemlich passend eigentlich
oder?

Bei dieser Bluse ging es darum präzise zu arbeiten, perfekt und fehlerfrei.
Kurz vor der Niederlage habe ich meine letzten Kräfte mobilisiert, mich aufgerafft, den Angstschweiß von der Stirn gewischt, laute Kampfschreie (okay, es waren kleine, leise Wutanfälle á la „boaah ich schmeiß hier gleich alles über den Balkon so ein Sch***dreck hier, verdammt“) heraus gebrüllt und mit tiefen Seufzen die Bluse beendet.
Biese für Biese wurde vorsichtig gebügelt, um sie anschließend mit den dünnsten Nadeln ever abzustecken.
Ich saß wirklich mit zitternden Händen da, haben die Augen zusammen gekniffen und und mir immer wieder auf die Lippen gebissen, während ich den Chiffon langsam Stich für Stich unter die Maschine schob.
Ich habe die Falten so langsam genäht, dass ich fast schon Angst hatte, mein Kopf würde vor lauter Müdigkeit auf die Maschine klatschen.
Einen Kaffee hielt ich um Mitternacht allerdings auch nicht für angebracht. Ich dachte an Zahnstochern in den Augen, um sie offen zu halten, fand aber nirgendwo welche.

Mein Tipp fürs Nachmachen: ein Kantenfuß!

Aber mein mühsam schleichendes Nähen war von Erfolg gekrönt. Ich bin zufrieden und überaus stolz.

Ich bin stolz darauf, dass am Ende tatsächlich ein ansehnliches schickes Kleidungsstück entstanden ist.
Okay, hier und da mogeln sich noch immer kleine Fehler unter und nicht jede Naht ist ein Volltreffer.
Allerdings fallen diese so wenig ins Auge, dass bisher niemand auf die Idee kam, dass die Bluse von mir genäht wurde.
Im Gegenteil… man staunt mich mit weit aufgerissenem Mund an und kann nicht glauben, dass ich das gefertigt haben soll.

Ja… Wie du lesen konntest, war das auch alles andere als eine easy Nummer für mich.
Vorläufig mag ich dann auch erstmal keine Biesen mehr nähen. Auch nicht abstecken… und schon gar nicht bügeln.

Der Rock ist in diesem Falle ein Kaufteil aus Italien von unserem Besuch in Florenz und mit nicht mal ganz 10€ ein echtes Secondhand Schnäppchen! Hat ein bisschen was von Dirty Dancing zusammen mit der Bluse oder?
Den
selbst zu nähen wäre nach der Bluse wohl mein Todesurteil gewesen und
man hätte mich erschöpft wimmernd und zusammengekauert unter dem
Nähtisch gefunden.

Ein weiteres Outfit mit dieser Bluse siehst du HIER 



Tipps zum Nähen mit Chiffon & Biesen:

-Kantenfuß verwenden (für die Biesen und zum Absteppen)
– möglichst die feinsten Nähmaschinen- und Stecknadeln verwenden
-GEDULD haben 
-langsames arbeiten verhindert häufiges auftrennen 😉 
-Die Stichlänge lieber etwas höher stellen, dann wellt es sich weniger !

So und nun bist du dran: 
Hast du auch so ein Projekt was dich um den Verstand gebracht hat? Hast du es beendet und liegt es immer noch auf deinem UFO Haufen??? ich bin gespannt 😉 

LIEBST DEINE  P L

Outfit:

Bluse by Piccola Loona (Schnitt abgewandelte Marla von Kreativlabor Berlin
Rock- Mitbringsel aus Italien (Secondhand Shop Florenz > 10€) 
Stoff – Kreppchiffon in altrosa

Danke an meine liebliche Fotografin Feli
Instagram: https://instagram.com/curvybeautyyy/

Folge mir auf Instagram und verpasse zukünftig keine Updates mehr:
https://instagram.com/piccolaloona/

heute bei RUMS

http://rundumsweib.blogspot.de

Fashion: Roya….

Hallo ihr wundervollen Damen,

während meine Wohnung oder zumindest ein Großteil davon mal wieder
meinem Drang nach Um- und Neugestaltung unterlegen ist und der andere
Teil sich dem Chaos der neuen Arbeit (man muss sich ja erstmal sortieren
und viel gehobelt wird auch direkt) widmet, möchte ich die
Mitternachtsstunden nutzen, in denen ich das Chaos einfach mal so lasse, wie es
ist, um mit euch eine Runde über Roya zu plaudern…
Achtung jetzt folgt Werbung aus vollster Überzeugung!

Zeit für Veränderung…

Hallo Ladies (und Hallo an die zwei drei Männer 😉 ),

ich mag heute ein wenig mit euch plaudern und euch von den letzten Wochen berichten.

Diesmal geht es um Mut.
Mut neue Wege zu gehen und sich zu überwinden.
Und es geht um ganz ganz viele Gefühle.

Wer sowas nicht lesen mag, der sollte an dieser Stelle am besten direkt wieder weg klicken 😉

In den vergangenen 6 Monaten arbeitete ich nun als Verkäuferin und Schneiderin in einem Stoffladen.

TRAUMJOB, würden viele jetzt sagen.

Jupp. Irgendwie schon.

Aber irgendwie auch nicht. Nicht aber, weil der Job blöd ist oder die Kunden doof oder die Chefin unmöglich.

Nein. Eigentlich passt all das richtig gut zusammen.

Was ist dann falsch?

Bevor ich die Position dort angetreten habe, war ich über 2 Jahre in Elternzeit, habe von zuhause aus gearbeitet und hatte so viel Zeit für mein Kind, wie ich wollte.

Damals:
Tolles Wetter? Super. Komm wir gehen auf den Spielplatz oder an den See.

Heute:
Tolles Wetter? Sorry Schatz. Mama muss arbeiten.
Mama kommt abends nach hause: Monkeybabe schläft.

Obwohl ich nur eine Teilzeitstelle angenommen habe, habe ich mein Kind in den letzten Wochen an Arbeitstagen nur 1h pro Tag gesehen, denn abends schläft sie bereits und mir blieb nur unser gemeinsamer Weg in die Kita.

Viel zu wenig. Zu wenig für mich. Zu wenig für sie. Keine Kindheitserinnerung, die ich meinem Kind wünsche, denn meine sieht ähnlich aus.

Eltern, die nie zu hause sind, weil sie irgendwie das Geld für ihre drei Kids und das Haus verdienen mussten.

Nein das will und kann ich nicht.

Traurigkeit machte sich immer mehr breit. Mit schmerzendem Herz ging es zur Arbeit und jeden Tag war ich begleitet vom Bild eines weinenden Kindes, was nicht möchte, dass Mama heute zur Arbeit geht.

Mir ging es nicht mehr gut und ich war auf Arbeit nicht mehr ganz bei der Sache, wollte immer nur nach Hause und freute mich morgens schon ungemein auf den Feierabend.

Nie hätte ich gedacht, dass man als berufstätige Mama mit solchen Gefühlen kämpfen muss.
Sieht es doch irgendwie immer alles so einfach aus bei all den anderen.

Diese Situation hat sich nun in Luft aufgelöst.
Ich weiß nicht, ob ich es Schicksal nennen soll, Zufall oder einfach Glück.

Ich habe unerwartet und sooo überraschend ein Jobangebot bekommen, womit ich im Leben nie gerechnet hätte. Darauf gehofft sicherlich unbewusst schon sehr sehr lange, aber es nur auch mal in Erwägung gezogen, es könne dazu kommen: Unvorstellbar.

Dieses Angebot bot mir die Chance, zukünftig wieder von zuhause aus zu arbeiten. Das zu tun, was ich liebe und wofür ich so wenig Zeit fand in den letzten Wochen und Monaten.

Es würde mir nicht nur beruflich meine Wünsche erfüllen, sondern auch für die Familie ein Schritt in eine Unabhängigkeit bedeuten.
Unabhängig sein von Ladenöffnungs- oder Bürozeiten.
Unabhängig sein von Kitaschließzeiten oder Ferien.

Die positiven Aspekte des Angebots wurden mit jeder Minute, die wir (ja in unserer Familie denken wir im WIR) darüber nachdachten deutlicher und umfassender.
Jetzt könnten wir Hundert und mehr Gründe FÜR den neuen Job aufzählen.

Und doch musste ich in mich gehen und mich fragen, ob ich das kann. Ob ich das will.
Bin ich gut genug? Was wenn ich versage? Was wenn ich nachher doch nicht das leiste, was man hofft und gekündigt werde?
Jetzt hab ich einen sicherer Job, aber dann? Wird das alles wirklich so positiv, wie ich mir das vorstelle?

Wisst ihr, ich hab mich bestimmt mehr als zwei Wochen gequält und alles von A bis Z abgewägt, mich und den Italiener fast wahnsinnig gemacht mit all den Fragen.

„Warum immer diese Selbstzweifel“ fragte der Italiener. „Warum bist du nicht einfach mutig und versuchst es?“

Ja warum eigentlich nicht? Warum nehmen wir eine offensichtlich gute Chance nicht einfach direkt in die Hand und freuen uns, sondern müssen stattdessen erstmal jeden kleinsten Aspekt genau untersuchen?

Weil wir Mamas sind. Und als Mama hat man Verantwortung. Stimmt.

Aber als Mama hat man in erster Linie Verantwortung gegenüber sich selbst. Man selbst muss glücklich sein, glücklich zur Arbeit gehen und glücklich nach Hause kommen.
Nur so kann man seine Jobs gut machen; den Job als Angestellte und den Job als Mutter.

Ich habe meinen Job jedenfalls nicht mehr zu 100% gemacht, war nicht mehr so richtig bei der Sache. Zu oft mit den Gedanken woanders.

Jetzt, wo ich den mutigen Schritt gehe und etwas ganz neues anfange, fühle ich mich frei.

Ich fühle mich genau da angekommen, wo mein innerster Wunsch immer hin wollte.

Die Entscheidung dahin und die Durchsetzung der Kündigung waren nicht leicht, kosteten viel Überwindung, aber sie waren genau das, was mein Herz mir sagte und was mich jetzt sooo unglaublich glücklich macht.

Ich kann nur jedem von euch raten, sich immer dafür zu entscheiden, was euer Herz euch rät.

Es sind nicht das Geld oder die besten Kollegen, die die Arbeit zu dem machen, was es sein sollte.

Es sind die Gefühle die einen auf Arbeit begleiten und die sollten sich immer richtig anfühlen.

Ich bin stolz auf meine mutige Entscheidung, stolz auf meinen neuen Job, auf die Möglichkeiten mit der Familie, die Persepektiven im Beruf und die Aufgabe, die mich zukünftig erwartet.

Ich bin stolz die Möglichkeit ergriffen zu haben und nicht aus Selbstzweifeln gekniffen zu haben.

Jetzt genießen wir nach 6 Monaten ohne viel Mama – Monkey Zeit drei Wochen Urlaub und danach gehts hochmotiviert und gestärkt in eine neue Zukunft. <3

Bei all denen, die an dieser Stelle hoffen, dass sich ich hier nun auch verkünde, für wen oder was ich zukünftig arbeiten werde, muss ich mich entschuldigen.
Diesmal werde ich aus diversen Gründen nicht verraten, was meine neue Arbeit sein wird.
Das mach ich diesmal aus reinem Selbstschutz, da ich weiß, dass es immer wieder welche gibt, die einem sowas nicht gönnen und zu bösen Giftspritzen motieren 😉

An alle anderen sei gesagt: Traut euch und geht euren Weg, egal wie dieser aussieht, egal, wer sich euch in den Weg stellen möchte. Ihr seid die Macher!!!

Geht mit einem guten Gewissen zur Arbeit und nicht weil ihr wisst, er fährt die Brötchen heim.
Ein Job muss Spaß machen, aber ihr müsst ihn auch mit einem reinen Gewissen erledigen.

Zeit für euch und eure Familie gibt euch nie jemand zurück und ich spreche aus eigener Erfahrung, wenn ich euch sage, dass sich euer Kind auch als Erwachsener noch daran erinnert, dass ihr nur selten da wart!
Und ein paar schöne Wochenenden im Jahr reißen keine verpassten Wochen wieder raus.

Mit Ganz viel Liebe

EURE P L

(function(i,s,o,g,r,a,m){i[‚GoogleAnalyticsObject‘]=r;i[r]=i[r]||function(){
(i[r].q=i[r].q||[]).push(arguments)},i[r].l=1*new Date();a=s.createElement(o),
m=s.getElementsByTagName(o)[0];a.async=1;a.src=g;m.parentNode.insertBefore(a,m)
})(window,document,’script‘,’//www.google-analytics.com/analytics.js‘,’ga‘);

ga(‚create‘, ‚UA-67515994-1‘, ‚auto‘);
ga(’send‘, ‚pageview‘);

Die Top 5….

Heute geht es um die TOP 5 DER   MOST WANTED SELFIE FACES

Selfies sind ja seit geraumer Zeit DER Trend und wahrscheinlich wurde gerade Instagram für nichts anderes erfunden ! ! !

Ich selbst habe mich ja lange gewährt gegen diese Form der Selbstdarstellung, da ich, egal welche akrobatischen Verrenkungen ich meinem Körper zugemutet habe, einfach kein brauchbares Selfie hinbekommen habe.

Ich stellte aber fest: Übung macht den Meister!

So brauche ich aktuell nur noch etwa 50 Versuche, ehe sich ein ansehnliches Selbstbild finden lässt und ich nicht total verschoben, unförmig oder todmüde aka ausgelutscht aussehe.

Nun ja. Ob auf Insta, Facebook oder sonstigen Kanälen zeichnen sich zunehmend richtige Trendfaces ab.
Also eine wirkliche  Rangliste der beliebtesten Selfie-Gesichter.

Ich hab für euch daher heute mal meine TOP 5 OF THE MOST WANTED SELFIE FACES zusammengestellt…..

1. #DUCKFACE

YEAAHHH Das Duckface…. ähm jaaaa…. Also das ist wohl so ziemlich die Mutter aller Selfiegesichter und dient höchstwahrscheinlich dazu, dass Frau sich 5 Kilo schmaler fühlt im Gesicht, da sich durch das übertriebene Spitzen des Mundes deutliche Schatten unter den Wangenknochen bilden (bekommt man mit dem richtigen Makeup auch hin!).

Es könnte natürlich auch sein, das Frau dies tatsächlich für richtig richtig sexy hält, wenn sie so guck.

Und hier mein Outing:
Ich hasse Duckfaces! Jawohl! Echt… total! Ich bin so ein richtiger Duckface Hater …
Ich find das wirklich furchtbar …. wirklich! 

2. #PEACE

Also um die Szenerie für dieses beliebte Selfie-Face möglichst realistisch zu halten, muss man natürlich anmerken, dass diese Posen am liebsten stehend vor einem Spiegel (vornehmlich in Umkleidekabinen, Fahrstühlen, Schlafzimmern, vor Schaufenstern oder wo auch immer Frau Selfie sich selbst sehen kann) zelebriert wird.
Da ich diese Pose vor dem Spiegel selbst soooo überhaupt nicht beherrsche (schade eigentlich), frage ich mal die S-Queens unter meinen Lesern: Wozu dient diese Peace- Pose? Was soll sie dem Publikum sagen? 
„Hey Leute guckt her, hier ist alles soooo richtig in Butter.“

Das diese Pose auch so richtig nach hinten los gehen kann, beweisen Hunderte Damen im mäßig bis stark betrunkenen Zustand dann so:

Diese Pose gehört zwar nicht unbedingt auf meine HATE-Liste, aber so richtig grün werde ich mit ihr auch nicht. Könnte aber wirklich daran liegen, dass ich diese Sache mit dem ansehnlichen Spiegelselfie auch nicht hinbekomme…

3. #SLEEPINGBEAUTY

 Hier….kennta…kennta???
Das ist ja eigentlich weniger ein Selfie,
als vielmehr die Beweis dafür, dass Handys sich, sehr zur Freude ihrer
Besitzerinnen, selbständig machen und die allertollsten Fotos von ihnen
aufnehmen während sie da so seelig vor sich hinschlummern.

Also Mädels… Ich sag euch, woher kommt dieser Hype, auf einem Selfie so zu tun, als würde man schlafen? HÄHHH???
Ich
meine,  Augen auf und „guckt mal wir kuscheln hier noch ganz fein…“
JAAA unbedingt, da geh ich mit, aber diese „Ich schlafe ja eigentlich,
aber mein Handy wollte euch mal zeigen, wie hübsch ich dabei aussehe,
ganz ohne offenen Mund und runterlaufendem Sabberfaden“…
 
NEEEEE….

GUT, dass es dafür auch gleich Platz 4 gibt…
4. #IWOKEUPLIKETHIS

Die kennt ihr auch oder? Also da spreche ich jetzt von denen, die da auf
ihren Bildern highend gestyled sind, mit perfektem Makeup und tollen
Haaren und dann steht da #iwokeuplikethis (zu Deutsch: ich bin so
aufgewacht)

Vielleicht ist das jetzt bloßer Neid, dass ich darüber negativ spreche, …aber ich sehe im Vergleich morgens eher so aus:

Weil wir ja vom echten Leben sprechen, müsst ihr mir noch ein wenig die Schminke verwischen ( wenn sie denn über Nacht drauf blieb) und mir ein Oversize-Shirt anziehen!

5. #SEXY

Diese Pose (vornehmlich von „Frauen“ U18 ausgeführt) dient aller Wahrscheinlichkeit nur einem Zweck:

SEXY AUSSEHEN!

Joaaaaahhhhh….. hmmmmm…..

……………………………….

Manchmal denk
ich so bei mir, dass Selfies doch sicher eigentlich dokumentieren
sollten, was wir gerade machen..also so in Echtzeit und im
1zu1-Realismus und nicht 100 vergebene Versuche später.

Wie oft bitte, sehe ich zB. im Auto neben oder hinter mir an der Ampel stehend Leute die popeln.
Habt
ihr irgendwann schon mal ein Selfie gesehen, wo jemand sich popelnd
präsentiert? Oder im Mund nach letzten Überresten des Mittagessens
stochernd?
Neee? Ich auch nicht. Wäre doch mal eine gelungene Abwechslung oder? Aber wahrscheinlich für Instagram, Pinterest und Co. nicht mit genügend Ästhetik behaftet….

Deshalb hier noch eine kurze TOP 5 DER REAL SELFIE FACES und somit vielleicht auch gleich die Inspiration für künftige Selfies 😉

1. #WHATIDORIGHTNOW 

2. #IHATEDUCKFACES
   #BUTILOVEFISHMOUTHES 

3.#F***PEACE
4. #I_am_drunk
5.#MutzurHässlichkeit

So ihr Hübschen…. Ich hoffe, dieser Post hat den ein oder anderen ein bisschen zum Schmunzeln gebracht ???
Welche Selfie Pose passt denn am besten zu euch oder habt ihr auch noch absolute Hater Posen? ?

Und wenn ihr euch fragt, was ihr nun aus diesem Post mitnehmen dürft?

1. Selfies sind
nicht scheiße! Sie machen Spaß, bieten genügend Beschäftigung bei
chronischer Langeweile und fördern die Kreativität.
2. Wenn sie nicht dich amüsieren, dann immerhin die anderen.
3. Man muss nicht alles im Leben so Ernst nehmen- auch nicht diesen Post!

Ich
hoffe, ihr habt den Humor in diesem Post verstanden, weiterhin Spaß am
Selfies posten und lächelt gerade in euer Handy/Laptop oder den Computer
hinein und wer bei mir schon länger mitliest, der weiß auch, dass ich selbst zu einem kleinen Selfie Monster geworden bin 😉  😉

Tschüüüüssschen mit Küsschen und einen wunderschönen Tag für euch <3

LIEBST

EURE P L

#FürmehrSpaßimLeben
#WeildasLebenschonernstgenugist
#EinbisschenSpaßmusssein
#VerstehenSieSpaß?

 

(function(i,s,o,g,r,a,m){i[‚GoogleAnalyticsObject‘]=r;i[r]=i[r]||function(){
(i[r].q=i[r].q||[]).push(arguments)},i[r].l=1*new Date();a=s.createElement(o),
m=s.getElementsByTagName(o)[0];a.async=1;a.src=g;m.parentNode.insertBefore(a,m)
})(window,document,’script‘,’//www.google-analytics.com/analytics.js‘,’ga‘);

ga(‚create‘, ‚UA-67515994-1‘, ‚auto‘);
ga(’send‘, ‚pageview‘);

How to wear a Chino …. Part 3/6

Hello Ladies,

da wären wir nun auch schon bei Teil 3 meiner Chino Reihe und diesmal wird es etwas lässiger.

Solltet ihr den ersten und zweiten Teil verpasst haben, findet ihr diese HIER und HIER!

Das heutige Outfit orientiert sich stark am Boyfriend Style und ist nicht unbedingt jeder Frau Geschmack, denn völlig unverdient bekommt dieser Look gerne mal den Stempel „Lesben-Style“.

In meinen Augen völliger Blödsinn.

Ich muss gestehen: Ich mag diesen Stil total und bin daher ganz happy, dass dieser eigentlich Dauertrend ist und nie ganz verschwindet, sondern nur immer besser wird.

Ich borge mir dafür hin und wieder tatsächlich sogar die Hosen von….. na von wem? Richtig! Vom Boyfriend aka dem Italiener.

Der meinte übrigens bei diesem Outfit hier (welches in der korrekten Reihenfolge hätte zuerst gepostet werden müssen, da zu erst abgelichtet), dass er das auch so haben möchte. Also Hose und Blazer. Auf die leicht transparente Bluse würde er wahrscheinlich verzichten. 😉

Meinen wundervollen Hippster Hut habe ich vor einer Weile auf dem Flohmarkt erstanden, als ich eigentlich selbst zum Verkaufen dort war.
Die Mädels am Stand neben mir wollten ihn los werden.
Mein Glück!
Ich finde solche Kopfdeckungen nämlich leider geil!

Hier würden natürlich statt der Sneaker auch super schwarze HighHeels passen. Allerdings waren die an dem Tag für das vorgesehene Rahmenprogramm mit Kind und Mann eher kontrafunktional.
Und ich stelle fest: ich brauche unbedingt noch ein paar mehr Blazer (vielleicht diesen hier ? )

Das war nun also Outfit 3 mit der senfgelben Chino.
Beim nächsten Mal geht es dann mit der etwas feminineren  Blümchen-Variante weiter 😉

OUTFIT:

Chinohose selfmade
Bluse by Zalando
Blazer H&M (mit ein paar Jährchen auf dem Buckel)
Loopschal
by Piccola Loona
Hut vom Flohmarkt
Kette by Knopf & Kragen (hier)

(function(i,s,o,g,r,a,m){i[‚GoogleAnalyticsObject‘]=r;i[r]=i[r]||function(){
(i[r].q=i[r].q||[]).push(arguments)},i[r].l=1*new Date();a=s.createElement(o),
m=s.getElementsByTagName(o)[0];a.async=1;a.src=g;m.parentNode.insertBefore(a,m)
})(window,document,’script‘,’//www.google-analytics.com/analytics.js‘,’ga‘);

ga(‚create‘, ‚UA-67515994-1‘, ‚auto‘);
ga(’send‘, ‚pageview‘);