Schlagwort: Kolumne

Orgasmus zum Lunch – der Female DIY Store von Womanizer

Hallo!

Beginnen wir den heutigen Post mit einer kleiner Anekdote aus meiner Jugend:
Mein erstes Sextoy kaufte ich mir nicht selbst, sondern bekam dieses mit 16 Jahren von meinem damaligen Freund geschenkt.
Mitten im Hauptgang einer Shopping Mall. Statt schöner Blumen gab es einen hautfarbenen Vibrator, der einem Penis nachgeahmt war, mir aber mehr Angst als Freude machte.
Nachdem ich diesen furchtbar peinlichen Moment verdaut hatte, verschwand der Vibrator für viele Jahre im Schrank, bis ich ihn irgendwann unbenutzt entsorgte.

Narzissmus oder doch nur eine gesunde Selbstliebe?

 Hallo!

Weißt du, was mein Leben in den letzten zwei Jahren einschlägig verändert hat?
Auf mich zu hören und nicht auf andere. Mich nicht daran zu orientieren, was andere zu meinen Entscheidungen, Einstellungen und meinem Verhalten sagen könnten.

Ich weiß, dass sich mein Leben nach außen hin für den Betrachter deutlich gewandelt hat und ein Stück weit lässt sich dies auch bestätigen, aber eigentlich hat sich nur eines geändert:
Nämlich mein Fokus auf mich selbst.

Das Recht am eigenen Bild

Hallo!

Du wirst auf Instagram unter einem Post in den Kommentaren markiert, du öffnest den Post und siehst ein Bild einer Person, die sich in diesem Moment ein Tattoo stechen lässt.
Du siehst genauer hin und realisierst, dass das Bild, was die Person sich machen lässt, deinem Tattoo sehr ähnelt.
Moment, es ähnelt deinem nicht nur. Es gleicht deinem sogar fast 1 zu 1.
Der Titel des Beitrages verspricht eine immer wiederkehrende Diskussion zum Thema “ Urheberrechte“ bezogen auf veröffentlichte Bilder.
Aber ich beziehe mich in meiner heutigen Kolumne mal auf etwas ganz anderes:
Tattoos.

Warum ich einen Partner mit anderen Frauen teile

 Hallo!

Weißt du, woran fast alle meine Beziehungen gescheitert sind?
Daran, dass man sich irgendwann in einem Hamsterrad wieder gefunden hat.
Beziehung heißt für die meisten wahnsinnig viele Kompromisse eingehen, Freiheiten verlieren, Verantwortung tragen und sich festlegen müssen.
Beziehung heißt folglich für viele, ein Stück von sich selbst aufzugeben, um es dem anderen Recht zu machen – auch wenn sie es so nicht betiteln würden, aber, ob bewusst oder unterbewusst, genau das praktizieren.

Erwartungen an den anderen gehen mit den Erwartungen an sich selbst einher.
Ich möchte dem anderen gerecht werden, aber mich selbst nicht aufgeben.
Ich erwarte, dass der andere mir gerecht wird und mich gleichzeitig so belässt, wie ich bin.

Doppelmoral – Warum wir nach Bequemlichkeit handeln

 Hallo!

Seit geraumer Zeit versuche ich dem Zucker zu entsagen, möchte mich gesünder, ausgewogener und überwiegend nach Paleo ernähren.
Gleichzeitig möchte ich aber keinesfalls meinen Latte Macchiato missen oder auf einen guten Gin und Rotwein verzichten.
Da fängt sie an – meine Doppelmoral.
Und hört längst nicht auf.
Wenn ich über so viele meiner Überzeugungen nachdenke, dann fällt mir zu fast jeder eine Pendant ein, wie ich sie selbst wieder aushebele, in dem ich an anderer Stelle genau das tue bzw. unterlasse wofür ich sonst prädige.

Ich halte an Werten fest, an Moralvorstellungen und Prinzipien und doch verstoße ich gegen so vieles davon.

Wenn Lügen zur Gewohnheit wird

 Hallo! 

Es gibt eine Macht in uns, derer wir uns nicht immer in ihrer Vollkommenheit bewusst sind.
Die Macht unserer Worte. Die Macht einen Menschen mit dem, was wir sagen, zu beeinflussen.
Mit ihnen können wir etwas bewegen oder zum totalen Stillstand bringen.
Aus unseren Worten können Liebe und Hass entstehen.

Wir überzeugen nicht nur mit unserem Äußeren, nicht allein durch Taten, umso mehr dafür mit dem was wir sagen.
Es sind die Gespräche mit anderen, die Beziehungen aufbauen, die Freundschaften knüpfen, Arbeitsverhältnisse oder gar Liebe entstehen lassen.