Kategorie: Kolumnen

Der Streit um die guten Vorsätze und mein unerwarteter Jahreswechsel

Hallo!
„Same procedure as every year“
Pünktlich mit Dinner for One im ARD am Silvesterabend starten gleichzeitig die hitzigen Diskussionen um die guten Vorsätze im Social Media.
Dabei spaltet sich die Nation, wie so oft, in zwei Lager.
Die einen, die sich jede Menge guter Vorsätze nehmen und die anderen, die sich über diesen ganzen „gute Vorsätze für das neue Jahr – Quatsch“ auslassen und meinen, man könne das ganze Jahr über an seiner Gesundheit oder dem Konsumverhalten arbeiten und müsse das nicht vom Jahreswechsel abhängig machen.
Ich sage: wer sich gute Vorsätze für ein neues Jahr nehmen möchte, der sollte erstmal das alte richtig beenden.

Orgasmus zum Lunch – der Female DIY Store von Womanizer

Hallo!

Beginnen wir den heutigen Post mit einer kleiner Anekdote aus meiner Jugend:
Mein erstes Sextoy kaufte ich mir nicht selbst, sondern bekam dieses mit 16 Jahren von meinem damaligen Freund geschenkt.
Mitten im Hauptgang einer Shopping Mall. Statt schöner Blumen gab es einen hautfarbenen Vibrator, der einem Penis nachgeahmt war, mir aber mehr Angst als Freude machte.
Nachdem ich diesen furchtbar peinlichen Moment verdaut hatte, verschwand der Vibrator für viele Jahre im Schrank, bis ich ihn irgendwann unbenutzt entsorgte.

Narzissmus oder doch nur eine gesunde Selbstliebe?

 Hallo!

Weißt du, was mein Leben in den letzten zwei Jahren einschlägig verändert hat?
Auf mich zu hören und nicht auf andere. Mich nicht daran zu orientieren, was andere zu meinen Entscheidungen, Einstellungen und meinem Verhalten sagen könnten.

Ich weiß, dass sich mein Leben nach außen hin für den Betrachter deutlich gewandelt hat und ein Stück weit lässt sich dies auch bestätigen, aber eigentlich hat sich nur eines geändert:
Nämlich mein Fokus auf mich selbst.

Das Recht am eigenen Bild

Hallo!

Du wirst auf Instagram unter einem Post in den Kommentaren markiert, du öffnest den Post und siehst ein Bild einer Person, die sich in diesem Moment ein Tattoo stechen lässt.
Du siehst genauer hin und realisierst, dass das Bild, was die Person sich machen lässt, deinem Tattoo sehr ähnelt.
Moment, es ähnelt deinem nicht nur. Es gleicht deinem sogar fast 1 zu 1.
Der Titel des Beitrages verspricht eine immer wiederkehrende Diskussion zum Thema “ Urheberrechte“ bezogen auf veröffentlichte Bilder.
Aber ich beziehe mich in meiner heutigen Kolumne mal auf etwas ganz anderes:
Tattoos.

In meinem Herz ist kein Platz für Hass

Hallo! 

Gestern Nacht stand ich wartend an der Haltestelle des Nachtbusses am Alexanderplatz, als ich hinter mir dem Gespräch dreier Leute lauschte:
„Die Merkel hat den Tod verdient. Nichts als den Tod, jede weitere Strafe ist viel zu milde für die.
Und all die dummen Deutschen, die ihren Mist unterstützen gehören an die Wand gestellt und ebenfalls erschossen. Viel mehr Menschen sollten Die AFD wählen, damit hier endlich mal alle aufwachen.“

Willkommen zurück im Nazi Deutschland. Bei mir ist kein Platz für Hass!

Warum ich einen Partner mit anderen Frauen teile

 Hallo!

Weißt du, woran fast alle meine Beziehungen gescheitert sind?
Daran, dass man sich irgendwann in einem Hamsterrad wieder gefunden hat.
Beziehung heißt für die meisten wahnsinnig viele Kompromisse eingehen, Freiheiten verlieren, Verantwortung tragen und sich festlegen müssen.
Beziehung heißt folglich für viele, ein Stück von sich selbst aufzugeben, um es dem anderen Recht zu machen – auch wenn sie es so nicht betiteln würden, aber, ob bewusst oder unterbewusst, genau das praktizieren.

Erwartungen an den anderen gehen mit den Erwartungen an sich selbst einher.
Ich möchte dem anderen gerecht werden, aber mich selbst nicht aufgeben.
Ich erwarte, dass der andere mir gerecht wird und mich gleichzeitig so belässt, wie ich bin.